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Aktuelles Schuljahr

Rekordbeteiligung beim Informatik-Biber

Wer findet das vermisste, selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der "Hacking Girls" aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Beim Informatik-Biber setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich - ein Konzept, das aufgeht. Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. 373.406 Schülerinnen und Schüler machten mit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von mehr als 30.000 TeilnehmerInnen. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gummersbach waren eifrig beim Informatik-Biber 2018 dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben. Ziel des Ganzen ist es, digitales Denken, logisch und strukturell, in Zeiten einer digitalen Gesellschaft zu fördern. Zudem soll der Wettbewerb helfen, Talente frühzeitig zu entdecken und zu fördern.


Die Gesamtschule Gummersbach ist dabei eine der erfolgreichsten teilnehmenden Schulen bundesweit. 822 der insgesamt 960 Schülerinnen und Schüler der Schule nahmen vom 5. bis 16. November 2018 am Online-Wettbewerb teil. Damit zählt die Gesamtschule Gummersbach zu den Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller rund 2.100 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde sie vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet. BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl: „Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Gesamtschule Gummersbach mehr als erfüllt.“ „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich auch Schulleiter Ingolf Weber.
Anlässlich dieses Erfolges fand nun eine feierliche Urkundenübergabe samt Fototermin mit allen 822 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern auf dem Sportplatz statt, zu der auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Gummersbach Jürgen Marquardt kam. Er und Schulleiter Ingolf Weber freuten sich über die sehr erfolgreiche Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule und gratulierten ihnen in einer Rede.
Einige Stimmen zur Teilnahme am Informatik-Biber:
„Ich bin froh, dass gerade in einer Zeit, in der sich die Schulen in Richtung Digitalisierung aufmachen und diese im Schulalltag einen immer größeren Stellenwert einnimmt, wir an dieser Schule engagierte Kolleginnen und Kollegen haben, die einer so großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an diesem Wettbewerb ermöglichen. Auf die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler darf ich stolz sein. Denn nicht nur in punkto Quantität überzeugte unsere Schule, sondern auch die Qualität der einzelnen Testleistungen konnte sich sehen lassen und muss keinen Vergleich mit anderen Schulformen scheuen. Dies zeigt mir, dass wir auf einem guten Weg sind, den wir in Zukunft weitergehen und natürlich weiter ausbauen wollen.“ (Ingolf Weber, Schulleiter)
„In einer sich immer schneller und stärker digitalisierenden Gesellschaft ist es Aufgabe der Schule, die Schülerinnen und Schüler fit für eine solche Zukunft zu machen. Unser Ziel an der Gesamtschule Gummersbach ist es, diese Entwicklung intensiv zu unterstützen, aber auch Spaß für die digitalen Fächer wie Informatik zu wecken. Die Teilnahme fast aller Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gummersbach am Biber-Wettbewerb ist dabei eine wichtige Säule, diese Ziele zu erreichen.“ (Yoshi Herz, Lehrer für Mathematik, Informatik und Philosophie und Koordinator des Wettbewerbes an der Schule)
Über den Informatik-Biber
Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. (sema)


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