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Aktuelles Schuljahr

57 Schüler/innen des 10 Jahrgangs gedachten in Buchenwald den Opfern des Holocaust

Freitagmorgen machten sich Schüler/innen und Lehrer/innen mit dem Reisebus auf den Weg nach Weimar. Dort kamen sie am Nachmittag in den Genuss einer ungewöhnlichen und amüsanten Stadtführung durch das wunderschöne, an diesem Tag leider eiskalte, Weimar. Auf den Spuren von Goethe und Schiller wurden den Teilnehmenden verschiedene Anekdoten aus dieser kulturreichen Stadt präsentiert, von denen manche völlig unglaubwürdig schienen und doch wahr waren.

Am Samstag kamen sie dann zum eigentlichen Ziel der Reise, der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Äußerst fachkundig und emotional angemessen wurden die Gruppen durch das Gelände geführt, indem während des zweiten Weltkrieges über 56.000 Menschen an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung starben.

An der Stelle, an der die Überlebenden nach ihrer Befreiung ein einfaches hölzernes Mahnmal aufstellten, liegt heute eine Metallbodenplatte, in das die Nationalitäten der Opfer eingraviert sind. Das Besondere dieses Mahnmals konnten alle spüren. Es hat immer 37 Grad. Die Schüleri/innen deuteten die Installation so: „Es steht für das Leben. Alle Menschen haben eine Körpertemperatur von 37 Grad, egal wo sie herkommen oder welche Religion sie haben. Wir sind alle gleich!“

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