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Aktuelles Schuljahr

Fortbildung aller Kolleginnen und Kollegen

Im Anschluss boten sowohl Kolleginnen und Kollegen unsere Schule als auch externe Referenten sowie unsere Schülerinnen und Schüler, die als Medienscouts ausgebildet wurden unterschiedliche Workshops an und stellten außerordentliche und sehr inspirierende Möglichkeiten vor, digitale Medien in den alltäglichen Unterricht zu.

Hierbei konnten die Kolleginnen und Kollegen aus einem großen Workshopangebot auswählen:

Die Medienscouts stellten den Einsatz des Beamers und der Dokumentenkamera vor. Sie zeigten zum Beispiel, wie man unsere neuen Epson Beamer mit dem Handy verbinden kann, um Inhalte von seinem Handy problemlos an das Whiteboard zu projizieren.

Frau Breu zeigte, wie man QR-Codes erstellt und diese in den Unterricht integriert.Mithilfe der QR Codes kann man Webseiten, Bilder oder Texte verlinken, kürzere Texte darstellen und vieles mehr. Damit die Schüler darauf zugreifen können, benötigen sie nur ihr Smartphone. 

Herr Schunke Gallay stellte die Applikation Quizlet, welche das Lernen im Unterricht mit allen Fachthemen zum Challenge macht. Mit der Quizlet App kann jeder Inhalte lernen und nutzen, die von anderen Nutzern erstellt wurden, oder eigene Lernsets erstellen. Man kann Lernsets weltweit mit Freunden, Kollegen oder mit Schülern teilen.

In der Bibliothek informierten Herr Weber und Herr Jungjohann sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag über die Nutzung des zentralen Programms zur Verwaltung der Individualdaten und der Leistungsdaten der Schülerinnen und Schüler in NRW. Dabei werden Adressdaten, Betriebe, Erziehungsberechtigte und Leistungsdaten erfasst. 

Frau Wirts informierte die Kolleginnen und Kollegen hinsichtlich der umfangreichen Nutzung des Schulnetzwerkes 

Einen informativen Workshop zum Umgang sowie den Funktionen unserer digitalen Tafeln unserer Schule bot Herr Kleine an. 

Herr Leube und Herr Seemann gaben interessante Anregungen, wie man Unterrichtseinstiege digital gestalten kann. Die Erfahrung zeigt, dass gerade digitale Unterrichtseinstiege zu einer hohen Motivation der SuS führen und sich somit sehr gut eignen, um eine intensive Erarbeitung zu initiieren. Den Kolleginnen und Kollegen wurden hier beispielhaft die Seiten www.menti.com (alternativ auch www.answergarden.ch) und www.oncoo.de vorgestellt und auch praktisch angewendet. 

Herr Müller stellte ein leistungsstarkes und einfach zu praktizierendes mobiles Gerätemanagement-System für das moderne, digitale Klassenzimmer vor – ZULU-Desk und ZULU-Teacher. Das System wurde ursprünglich 2014 in einer Schule in den Niederlanden entwickelt. 

Nach der Mittagspause hatten die Kolleginnen und Kollegen nochmals die Möglichkeit aus einem weit gefächerten Angebot auszuwählen.

Herr Schunke-Gallay bot einen Workshop zu Erstellung interaktiverArbeitsblätteran. In diesen Workshop wurdenthemenbezogen verschiedene interaktive Arbeitsblätter produziertund hierbei spielerisch die Möglichkeiten grundlegender Funktionen der Text-Applikation “Pages” vorgestellt.

Herr Krupp und Herr Leube stellten die Möglichkeiten bei der Arbeit OneDrive als Lernplattformvor. Mit diesem Programm kann man zum Beispiel Arbeitsaufträge zu Hause vorbereiten und die Schülerinnen und Schüler haben sowohl von der Schule als auch von zu Hause Zugriff auf diese und können diese entweder alleine bearbeiten oder eine gemeinsames Arbeitsprodukt erstellen.

Frau Wirtz und Herr Kleine stellten nochmals die grundlegenden Funktionen der drei Office-Programme: Word, PowerPoint und Excelvor. 

Frau Müller vom GfdB informierte über die Erstellung und den Einsatz von Erklärfilmen/ Videobotschaften im Unterricht mit Stop Motion und iMovie. Unterrrichtsrelevante Sachverhalte als Erklärfilm oder Videobotschaft veranschaulichen. Der Einsatz von StopMotion und/ oder iMovie Filmen im Unterricht bietet sich für die verschiedensten Fächer an. Insbesondere mit mit dem iPad ist die Nutzung denkbar einfach geworden. Erklärfilme oder Videobotschaften sind nützlich im Fremdsprachenunterricht (etwa Dialoge umsetzen), im Deutschunterricht (z.B. literarische Kurz-Texte verfilmen), im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht (Erstellung von Mini-Dokumentarfilmen oder animierten Grafiken). Im Kunstunterricht sind zahlreiche Einsatzmöglichkeiten vorstellbar, auch mathematische Probleme oder Abläufe im naturwissenschaftlichen Fachunterricht lassen sich einfach darstellen und dokumentieren.

In Zeiten von wieder stärker werdendem Nationalismus und nationaler Alleingänge in Europa ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Chancen der Vielfalt in Europa näherzubringen und andere Perspektiven kennenzulernen. Dazu brauchen wir einfache und wirksame Instrumente, um in den Austausch zu treten und voneinander zu lernen, wie z.B. eTwinning und Erasmus+.Die Internetplattform eTwinning ist Teil des europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ und erreicht bereits mehr als 600.000 Kolleginnen und Kollegen in 35 Ländern Europas sowie in 8 Anrainerstaaten; zudem wächst diese pädagogische Community kontinuierlich. Der zur Plattform gehörende "TwinSpace" bietet eine sichere und praktische Basis für spannende und anregende Projekte, die Schülern wie Lehrern qualifizierte interkulturelle Lernerfahrungen in virtuellen Begegnungen ermöglichen.Frau Breu stellte in diesem Workshop die Plattform mit ihren verschiedenen Möglichkeiten anhand eines vom Referenten durchgeführten deutsch-polnischen Projektes zum Thema "100 Jahre Polen" vor. Außerdem wurden im "Testraum" verschiedene Funktionen des TwinSpace gemeinsam ausprobiert. 

Wir danken nochmals recht herzlich allen Referenten für ihre Vorbereitung und Durchführung der Workshops.

Darin, dass der pädagigische Tag einer voller Erfolg war, sind sich alle einig!

 

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